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Ortsbeirat/Rahden

 

 

Oktober 2008

Lebendige Partnerschaft mit einer lebendigen Stadt

Die  Partnerstadt von Glindow, das ostwestfälische Rahden feierte am 18. und 19. Oktober  das 975. Jahr der ersten urkundlichen Erwähnung unter dem Motto „Lebendiges Rahden“. Eine Delegation aus Glindow, bestehend aus Vertretern des Ortsbeirates, von Vereinen und des Gemischten Chores, weilte auf Einladung zum Abschlusswochenende der Feierlichkeiten in Rahden. Sehr herzlich wurden wir vom Bürgermeister Bernd Hachmann und seinem Stellvertreter Werner Tiedemann im Museumsdorf empfangen. Hier wurde uns mit einer überaus interessanten Führung ein Einblick in die Historie der Stadt gegeben. Im Ortsteil Wehe stellten wir „genüsslich“ die historische Verbindung von selbst gebackenen Dinkelwaffeln mit heißen Kirschen und Sahne her. Dinkelmehl wurde seit dem Mittelalter bis jetzt dort angebaut und wird in der ebenfalls zu besichtigenden und vom Heimatverein betriebenen Bockwindmühle geschrotet. Am Nachmittag konnten wir uns bei einem kleinen Stadtrundgang davon überzeugen, dass Rahden sich tatsächlich als eine lebendige und stetig entwickelnde Stadt, die ihre Wurzel nicht vergessen hat, präsentiert. Am Abend waren wir Gäste der Festveranstaltung im großen Saal  der Gaststätte am Museumsdorf. In das abwechslungsreiche Programm war der Gemischte Chor Glindow  integriert. Er traf mit seinen ausgewählten anspruchsvollen Liedern den Nerv der anwesenden Gäste und bereicherte das interessante Gesamtprogramm sehr eindrucksvoll. Der Vorsitzende des Ostsbeirates  Sigmar Wilhelm und die Kirschkönigin Franziska Meißner überbrachten die Grüße des Bürgermeisters der Stadt Werder/ Havel Werner Große sowie die des Ortsbeirates, der Vereine und der Bürger von Glindow. In der Grußadresse hob Sigmar Wilhelm die  gewachsenen freundschaftlichen Beziehungen  zwischen Glindow und Rahden hervor, die seit 1990 bestehen und gepflegt werden. Er wünschte den Rahdenern eine schöne, sichere und friedliche Zeit, um die erfolgreiche Geschichte der Stadt und seiner sieben Ortsteile fortsetzen zu können.

Am zweiten Tag unseres Aufenthaltes nahmen wir am Gottesdienst in der Kirche des Ortsteils Preußisch Ströhen teil. Hier traten der gemischte Chor Glindow und der Singekreis von Ströhen gemeinsam auf. Beide Chöre kennen sich und sind seit Jahren freundschaftlich verbunden. „Mögen uns die Straßen zusammen führen“ erklang zum Abschluss, auch wenn uns die Straßen beim Abschied nach einem gemeinsamen Mittagessen und netten Gesprächen weg und nach Hause führten. Es wird weitere Begegnungen geben, darin waren sich alle sicher. Wir freuen uns auf einen Gegenbesuch im nächsten Jahr in Glindow.

Fazit der Reise: Die Partnerschaft lebt und wird in vielfältiger Weise gestaltet. Der Ortsbeirat und die Vereine von Glindow haben daran einen großen Anteil.

Dr. Brigitte Wilhelm

 

 
 

18.10.2008

Grußadresse zum 975jährigigen Jubiläum der Stadt Rahden

Liebe Rahdener

und sehr geehrter Herr Bürgermeister Bernd Hachmann, 

die Partnerschaft zwischen Rahden und Glindow besteht seit dem 03.10.1990. In diesen18 von 975 Jahren konnten wir Dank unserer Städtepartnerschaft ein kleines Stück der Rahdener Geschichte, in der Großes und Sichtbares geschehen ist, mit erleben.

Heute sind wir gekommen, um Ihnen aus Anlass des 975 jährigen Bestehens von Rahden zu gratulieren und mit Ihnen gemeinsam zu feiern.

Dass Rahden eine Geschichte hat, haben wir bei unseren Besuchen hier in Ihrer Stadt und in der Umgebung – auch Dank toller „Geschichtenerzähler“- hautnah erleben können.

Sie können stolz auf Ihre Stadt sein, die im Mittelalter entstanden ist und sich heute als eine lebendige, gastfreundliche und sich stetig weiter entwickelnde Stadt präsentiert.

Wir wünschen Ihnen, liebe Rahdener und Ihnen, lieber Bernd Hachmann und allen Ihren Mitstreitern eine schöne, sichere und friedliche Zeit, um die erfolgreiche Geschichte von Rahden fortschreiben zu können. So werden auch Sie Spuren  hinterlassen für die nachkommenden Generationen.

Dazu wünschen ich im Namen des Ortsbeirates Glindow sowie der Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde alles Gute.

Sigmar Wilhelm

Vorsitzender des Ortsbeirates Glindow

 
 

 

März 2005

Alle 5 Jahre wieder!

Unter Leitung des Ortsvorsitzenden aus Glindow, Sigmar Wilhelm, fuhren am 14. März der Vors. der AG-Kultur, Klaus König, und die stellv. AG-Vors. Wirtschaft/Tourismus und Infrastruktur. Renate Vehlow, nach Rahden - der nördlichsten Stadt Nordrhein Westfalens mit ihren 16.000 Einwohnern. Nach 4-stündiger Autobahnfahrt empfing uns das gepflegte Zentrum bei herrlichstem Sonnenschein. Sehr herzlich wurden wir durch den Rahdener Bürgermeister Bernd Hachmann im Rathaus begrüßt. Zwischen Rahden und Glindow besteht seit 15 Jahren eine Städtepartnerschaft. Alle 5 Jahre erfolgte durch die Parlamentarier ein gegenseitiger Besuch. Mit ihren Aktivitäten erfüllten die Glindower und Rahdener Vereine den Städtepartnerschaftsvertrag mit Leben - anfangs sehr intensiv, jetzt ein wenig gedämpfter. In einem sehr intensiv geführten Erfahrungsaustausch mit weiteren Parlamentariern aller Fraktionen der Stadt, wurden Erinnerungen ausgetauscht, Bilanz über die bisherige Zusammenarbeit gezogen sowie der weitere Ausbau der Städtepartnerschaft erörtert. Thematisiert wurden kommunalpolitische Fragen und Probleme, insbesondere zur Stadtentwicklung, Fragen zur Investitions- und Förderpolitik, Bildungsfragen, die problematische Haushaltssituation bis hin zu den Problemfeldern, die Hartz IV mit sich bringt. Während des Mittagessens setzen wir den Erfahrungsaustausch fort und resümierten für uns, dass auch die Rahdener Kommunalpolitiker gleich gelagerte Probleme besitzen. Wir steckten unsere nächsten Aktivitäten ab und nahmen viele Grüße an die Glindower Bürger und Vereine mit. Zum Abschluss unseres Gespräches vereinbarten wir aus Anlass des Kirsch- und Ziegelfestes im Juli diesen Jahres einen Gegenbesuch aus Rahden und den weiteren Ausbau der Kontakte zwischen den 31 Glindower und den 90 Rahdener Vereinen. Im Anschluss an die geführte Debatte erhielten wir die Möglichkeit uns das schöne Rahden und angrenzende Ortschaften anzuschauen. Wir besuchten ihren großen Schulkomplex, auf den sie mit großem Stolz verwiesen und in denen 2000 Schüler lernen, begutachteten das in und um Rahden gut ausgebaute Wegenetz, verfolgten einen kleinen Ausschnitt ihrer Mühlenroute und fuhren bis zum nördlichsten Punkt des Landes NRW, dass die Rahdener zu einer kleinen Freizeitstätte ausbauten – übrigens eine sehr schöne Idee, die die Rahdener zu ihrem Nutzen verwirklichten. Ein wenig Wehmut lag im Abschied, weil die Stunden und damit der sehr interessante und informative Tag so schnell verging. Wir freuen uns schon auf den Besuch der Rahdener anlässlich unseres Kirsch- und Ziegelfestes. Unter www.rahden.de kann man vieles über Rahden erfahren.

Delegation des Glindower Ortsbeirates

 

 

 

 

 

 

 

     
     

 

 

 

 

 

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