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Im Jahre 1997 lud der damalige Bürgermeister
Herrmann Bobka einige Vereinsvorsitzende zur
Gemeindevertretersitzung ein. Die Vorsitzenden des Glindower
Carneval Club e.V., des Schützenvereins 1924 e.V.,
Kleintierzüchtervereins, Heimatvereins, Anglervereins und des
Gewerbevereins waren zugegen. Ziel war es, das
kulturell-gesellschaftliche Leben zu bündeln und feste Traditionen
zu entwickeln.
In einer sehr offenen Debatte wurde Einigung
dahingehend erzielt, dass jährlich im Sommer ein Dorffest gefeiert
werden soll, dass von den Vereinen getragen und vom Bürgermeister
unterstützt wird. Ausgehend vom Glindower Ortswappen mit den
Kirschen und der Ziegelei hatte man sich auf den Sommer und die
Bezeichnung „Kirsch- und Ziegelfest“ verständigt. Im Jahre 1997
selbst feierte man das Fest noch als Erntedankfest.
Erstmalig trug 1998
das Fest den Namen: Kirsch- und Ziegelfest. Vereinsvertreter
bildeten zur Vorbereitung des Dorffestes einen Festausschuss. Als
Moderator und Leiter wurde Karl-Heinz Lutze vom Glindower Carneval
Club e.V. benannt. Noch ohne Kirschkönigin, die Idee wurde erst
später geboren, wurde auf dem Festplatz an der Dampferanlegestelle
gefeiert. |