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Heiß her ging es zum 14-Kirsch- und Ziegelfest.
Um 09:00 Uhr eröffnete der Vorsitzende des Festkomitee Christian
Buge mit der noch amtierenden Kirschkönigin Lisa Konrad und dem
Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm das Fest. Heiß umkämpft waren die
Kirschpokale von den Fuß- und Volleyballern. Bei den Fußballern
siegte die Mannschaft der Eintracht Glindow, vor dem Karnevalsverein
und dem Anglerverein. Besonders tapfer schlugen sich einmal mehr die
Mädchen der Prinzengarde des GCC mit einem beachtlichen vierten
Platz. Bei den Volleyballern siegte die Glindower Mannschaft I., vor
der Mannschaft aus Neu Plötzin und Glindow II.
In glühender Nachmittagshitze zog dann der
Festumzug quer durch den "Kietz" zum Festgelände des Restaurant "Porta
Helena". Nicht nur Gewerbetreibende und Vereine des Ortes hatten
sich in den Umzug eingereiht, sondern auch die Baumblütenkönigin
Jessica Seiffert und liebe Gäste aus der Partnerstadt Rahden mit
ihrem Bürgermeister Bernd Hachmann.
Die scheidende Kirschkönigin Lisa Konrad
hatte im vergangenen Jahr unseren Ort würdevoll repräsentiert. Das
Festkomitee und der Ortsvorsteher dankten ihr für die tolle Ausübung
dieses Ehrenamtes. Höhepunkt des Nachmittages war die Krönung der
neuen Kirschkönigin Rebecca Schmahlfeldt. Dem offiziellen
Krönungsakt wohnten der Bürgermeister Werner Große, das Mitglied des
Landtages Dr. Saskia Ludwig und Mitglieder des Heimatvereins Phöben
bei. Mit der Übergabe des Kirschcollier, welches Lisa Konrad
gemeinsam mit ihrer Lehrmeisterin Beate Rammelt geschmiedet hatte,
erfolgte die offizielle Einführung in das Ehrenamt. Rebecca
Schmahlfeldt war in den letzten Tagen in der Neuen Glindower
Ziegeleimanufaktur künstlerisch tätig. In ihrer ersten Amtshandlung
übergab sie gemeinsam mit dem Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm dem
Bürgermeister der Partnerstadt Rahden eine von ihr gefertigte
Tonplatte mit den Wappen beider Orte zu Ehren der 20-jährigen
Partnerschaft.
Im Auftrag des Ortsbeirates ehrte Ortsvorsteher
Sigmar Wilhelm die Vorsitzende des Heimatvereines Vera Neumann mit
der Ehrenspange in Silber für ihr nachhaltiges gesellschaftliches
Engagement.
Heiß umkämpft waren die "Pokale" im
Ziegelsteinzielwurf und beim Kirschsteinweitspucken, bevor die
deutsche Nationalmannschaft einen weiteren Schritt zum Titelkampf
gemeistert hatte. Für die Rahdener Gäste gab es ein gemeinsames
Essen mit Kirschkönigin, Ortsbeirat und Festkomitee, bevor der
Ortsvorsteher noch einmal zum Besuch des Heimatmuseums einlud. Der
neu gestaltete "Kietz" erfuhr große Bewunderung!
Mit dem traditionellen Kirschball, eröffnet von
der Kirschkönigin und dem Ortsvorsteher, klang der zweite Tag des
Festes aus.
Fred
Witschel |